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Neue außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Würzburg angesiedelt

"Mit der Neugründung einer Max-Planck-Forschungsgruppe für Systemimmunologie in Würzburg wird der Forschungsstandort Unterfranken weiter nachhaltig gestärkt. Ich freue mich sehr, dass das Engagement der FDP hier so deutlich Früchte trägt", so der Würzburger Bundestagsabgeordnete Joachim Spatz MdB nach dem heutigen Bericht zur Institutsgründung von Staatsminister Wolfgang Heubisch im Bayerischen Kabinett.

Neben dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen, dem Enerigecampus in Nürnberg sowie den Planungen für ein Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg und ein Leibniz-Institut für Bildungsforschung in Bamberg erfährt der nordfränkische Forschungsraum innerhalb kurzer Zeit erneut eine deutliche Aufwertung. Der FDP-Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch MdL betont: "Es ist seit einigen Jahren erklärtes Ziel der Bayerischen Staatsregierung, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen außerhalb des Großraums München zu installieren - bevorzugt in Nordbayern. Die Einrichtung einer Forschergruppe in Würzburg ist daher ein Glücksfall, sowohl unter rein wissenschaftlichen Gesichtspunkten, als auch aus forschungs- und standortpolitischer Sicht." Von einer Max-Planck-Forschergruppe profitiere der gesamte Standort. Der Universität Würzburg eröffneten sich vielfältige Chancen aus einer Kooperation. "Die Präsenz von Max Planck bringt der Universität zusätzliches Renommee und internationale Sichtbarkeit. Darüber hinaus entstehen vor Ort rund 100 hochdotierte und zukunftsorientierte Arbeitsplätze", so Heubisch.

Schon seit einiger Zeit gab es in der Max-Planck-Gesellschaft Bestrebungen, die Systemimmunologie als neuartiges Forschungsgebiet noch weiter zu verstärken. Würzburg bietet dafür sehr gute Voraussetzungen. Die dortige Universität und das Universitätsklinikum haben mit ihren Forschungsschwerpunkten vielfältige Anknüpfungspunkte wie das Forschungszentrum Regulatorische Membranproteine und insbesondere das Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin. Sein Aufbau wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Mit dem bayerischen Staatshaushalt 2013/14 wird es in die Finanzierung durch den Freistaat Bayern überführt.

Die neue Forschergruppe soll die Ursachen für die vielfältigen Erkrankungen untersuchen, an denen das Immunsystem beteiligt ist, und Erkenntnisse aus der Medizin und der Grundlagenforschung miteinander verbinden. Dabei wird sie die universitäre Forschung des Rudolf-Virchow-Zentrums auf ideale Weise ergänzen.

Die CSU-FDP-Staatsregierung beabsichtigt, den Aufbau der Forschungsgruppe Systemimmunologie in den Jahren zwischen 2013 und 2016 mit zusätzlichen Mitteln aus dem Demographie-Programm in Höhe von 17,5 Millionen Euro zu unterstützen. Im Endausbau sollen an laufenden Mitteln 4,5 Millionen Euro jährlich bereitgestellt werden.

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